Der Storytelling-Baukasten

für Theater- und Filmprojekte mit Jugendlichen. Ab Klasse 5

Der Storytelling-Baukasten stellt die Bausteine bereit, um die Story für ein Theater- oder Filmprojekt partizipativ zu entwickeln. Auf der Grundlage von Textvorlagen, biografischem oder dokumentarischem Material erarbeitet die Gruppe in Improvisationen die Story und Storyworld für ihr eigenes Projekt. Die theaterpädagogische Methode unterstützt dabei, sich die Welt dieser Story spielpraktisch anzueignen und ein schauspielerisches und dramaturgisches Konzept für die Darstellung zu entwickeln.
In der digitalen Medienwelt – in Filmen, Serien, Games oder der Fantasy-Literatur – wachsen Jugendliche mit Geschichten, Erzählwelten und narrativen Formen wie der Heldenreise auf. Das Storytelling prägt ihre mediale Wahrnehmung. Um die ästhetische Erfahrung der Jugendlichen in einer partizipativen Theaterpraxis kreativ aufzugreifen, erschließt der Baukasten gegenwärtige Modelle des Storytelling für den Theaterunterricht.
Der Baukasten setzt sich aus 40 Bausteinen zusammen, die in zehn Gestaltungsfeldern vom ersten Entwurf der Story über ihre Entwicklung in Improvisationen bis zur schauspielerischen Umsetzung und dramaturgischen Gestaltung führen.
Jede Baustein-Karte enthält:
• Visualisierungen des jeweiligen Bausteins auf der Kartenvorderseite
• Erläuterungen und Übungsimpulse auf der Rückseite

Das umfangreiche Booklet gibt Orientierung bei der praktischen Umsetzung und bietet theaterpädagogische Hintergründe für den methodischen Ansatz.

Die Bausteine des Storytelling-Baukastens

Anhand von Videomitschnitten aus unseren Theaterproduktionen „Richard und Rosa – Eine Liebe in finsterer Zeit“, „Robin Hood“ und „Peter Pan“ sowie des Films „Was geht Geschichte uns heute noch an? Eine russlanddeutsche Familiengeschichte“ zeigen wir auf den folgenden Seiten exemplarisch, wie wir die Bausteine des Storytelling-Baukastens in konkreten Theater- und Filmprojekten angewendet haben. In den aufklappbaren Kästchen finden sich Anregungen, die helfen können, Impulse für die eigene Theater- und Filmpraxis zu gewinnen. 

Auf den methodischen Prozess, nach welchem wir die Story entwickelt hat, kann hier allerdings nicht eingegangen werden. Unsere partizipative Methode, die wesentlich auf Improvisationen beruht, wird dagegen ausführlich im Booklet des Storytelling-Baukastens und auf den Baustein-Karten vorgestellt.

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